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Wie kann ich meinen digitalen Nachlass so regeln, dass im Ernstfall alles klar ist?
#2
Spannend finde ich bei solchen Lösungen vor allem ein System, bei dem der Zugriff nicht sofort freigegeben wird, sondern erst nach klar definierten Bedingungen.
Bei Still@Life gibt es dafür beispielsweise eine Buddy-Funktion, über die eine oder mehrere Vertrauenspersonen festgelegt werden können.
Zusätzlich arbeitet der Dienst mit einem sogenannten Life Check, bei dem in bestimmten Abständen bestätigt wird, dass weiterhin alles in Ordnung ist.
Bleiben diese Bestätigungen mehrfach aus, soll ein festgelegter Prozess starten, über den der Buddy im Ernstfall aktiviert werden kann.
Für mich wäre das interessanter als eine einfache Passwortliste, weil sensible Daten dadurch nicht dauerhaft offen für andere Personen bereitliegen müssen.
Außerdem können dort laut Anbieter Dokumente, Passwörter, persönliche Daten und digitales Vermögen strukturiert in einem Tresor gespeichert werden.
Wichtig wäre mir trotzdem, vorher genau zu verstehen, wie die Freigabe technisch funktioniert und welche Informationen eine Vertrauensperson tatsächlich sehen kann.
Wenn sich Zugriffsrechte sauber begrenzen und später wieder anpassen lassen, wäre das für meine digitale Vorsorge eine deutlich durchdachtere Lösung als lose Dateien oder handschriftliche Zugangsdaten.
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RE: Wie kann ich meinen digitalen Nachlass so regeln, dass im Ernstfall alles klar ist? - von Lamelo - Gestern, 11:58

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